Der kleine Prinz in Las Vegas

Der kleine Prinz in Las Vegas

Unsichtbare Qualitäten jedes Menschen werden mit den Augen des Kleinen Prinzen sichtbar gemacht: Erinnerungen an Möglichkeiten, die den spielenden und technisch orientierten Menschen (homo ludens und homo faber) miteinander versöhnen.

Der Autor erinnert dazu an die schöpferischen Möglichkeiten, die in jedem von uns vorhanden sind und beschreibt, wie sich unsere spielerische Intelligenz, wenn wir sie nur zulassen, auf alle Lebensbereiche positiv auswirkt: auf unsere Zukunftspläne, unsere Arbeit und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Anhand von Fallgeschichten und alltäglichen Erfahrungen zeigt Eckhard Schiffer, wie wir spielerische Intelligenz auch nutzen können, um Krankheit, Resignation und emotionaler Leere zu entgehen.

 

Rezensionen

»Schiffers Erörterungen sind in hohem Maße konstruktiv - bereits durch die Art und Weise, wie er sein Wissen und seine Kritik dem Lesepublikum vermittelt: das wissenschaftliche Niveau wahrend und populär in der Darstellung ... Eine anregende, sogar fesselnde Lektüre.«
Neue Osnabrücker Zeitung
   

September / Oktober 1999  

Sucht Report

1998, Ausgabe Nr. 13

Spielforschung Aktuell

13. Dezember 1997

Bücherbar, SDR1

    

Der Psychotherapeut und Arzt Eckhard Schiffer erinnert in seinem neuen Buch an die spielerisch schöpferischen Möglichkeiten, die in jedem Menschen vorhanden sind. Anhand von Fall-beispielen aus seiner eigenen Praxis und alltäglichen Erfahrungen beschreibt er, wie wir die emotionale Leere füllen können, die unser Dasein und unsere Gesellschaft zunehmend bedroht.
Der Druck, den eine von Konkurrenzmentalität bestimmte Gesellschaft auf uns alle ausübt, nimmt immer mehr zu. Und immer mehr Menschen finden keine andere Lösung, als sich in Krankheit, Sucht oder Resignation zu flüchten, um der inneren Leere, zu entkommen. Spielerische Intelligenz, die ein entscheidendes Humanum darstellt, bleibt dabei auf der Strecke.

Um den spielenden und technisch orientierten Menschen (homo ludens und homo faber) zu versöhnen, entwirft der Autor konkrete Utopie einer menschlicheren Gesellschaft als Gegenentwurf zu einer Welt, die von Gewalt und zunehmender Verrohung gekennzeichnet ist. Er will unsichtbare Qualitäten jedes Menschen mit den Augen des kleinen Prinzen sichtbar machen, Erinnerungen an Möglichkeiten, die »uns guttun«.

Bestellung

Schiffer, E.: "Der kleine Prinz in Las Vegas"
2001 Beltz Verlag, Weinheim.Basel
229 Seiten, Euro 13

 

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